D´ Hiislimüsik

 

Im Jahr 1967 taten sich 7 junge Musiker zusammen, um bei der örtlichen Hasenausstellung zur Unterhaltung aufzuspielen. Dieser Moment war zugleich die Entstehung der „Hiislimüsik“, die sich von dort an jeden Sonntagmorgen um 10 Uhr beim Rebhäusle am Batzenberg trafen, um dort gemeinsam zu musizieren. Dies sprach sich bald herum und so kam es, dass oft Besucher vorbei kamen und die Musiker mit Getränken versorgten. Der Proberaum gab den Musikern dann auch den Namen „Hiislimüsik“. Gespielt wurde auch in den Wintermonaten, wobei jeweils ein Musiker eine halbe Stunde früher vor Ort sein musste, um ein Feuer zu machen und somit den Raum aufzuheizen. Eigens dafür wurde im Frühjahr Holz gemacht.


Im Vordergrund stand der Spaß an der Blasmusik und die Kameradschaftspflege. So wurde zum Beispiel ein gemeinsamer Ausflug nach Großholzleute (Allgäu) unternommen. Auch an der Fasnet war die Hiislimüsik aktiv und spielte einst im Bauwagen von Manfred Lais. Mit diesem Wagen fuhr man nach St. Ulrich, wo musiziert wurde. Anschließend ging es mit dem Bauwagen nach Kirchhofen zum Gasthaus Adler, wo gegessen und erneut zur Unterhaltung aufgespielt wurde. Als die Musiker aus der Wirtschaft rausgingen, war der Schlüssel des Bauwagens unauffindbar, weshalb alle Musiker mitsamt ihren Instrumenten auf dem Traktor Platz nahmen und zurück nach Pfaffenweiler fuhren. Beim Kreistrachtenfest 1969 anlässlich des 175-jährigen Bestehens der BWK Pfaffenweiler spielte die Hiislimüsik früh morgens um 6 Uhr zum Wecken. Im Jahr 1970 löste sich die Hiislimüsik wieder auf.


Zu den Mitgliedern gehörten: Peter Bösch, Alfons Weber, Hermann Dischinger, Edwin Benitz, Werner Bösch, Gottfried Gutgsell, Werner Mayer







home